Zwei Flüge mit Austrian Airlines liegen nun schon hinter uns. Bis es dann in der Lufthansa Boeing 747-8 Business Class nach Johannesburg weitergeht, haben wir noch ein paar Stunden Zeit. Angekommen aus Wien in A laufen wir zur Pass- und Sicherheitskontrolle. Das klappt schnell und unkompliziert. Mit Sack und Pack nehmen wir Kurs in die Lufthansa Senator Lounge bei den Z Gates.

Lufthansa Boeing 747-8 Business Class fliegen Dank Error Fare

Diese Flüge waren Teil eines Error Fare, welchen wir vor einem halben Jahr gebucht haben. 882€ haben wir für die Strecke Sofia-Wien-Frankfurt-Johannesburg und zurück pro Person gezahlt, das Kind lediglich 25€. Alle Flüge buchen in die Klasse Z, was 200% Meilen bei Aegean Miles & Bonus ergibt 🙂

Lufthansa Senator Lounge Z Gates

Als wir angekommen, ist es angenehm ruhig und uns stehen so ziemlich alle Plätze zur Verfügung. Wir holen uns einen kleinen Snack sowie ein paar Drinks und verziehen uns in eine Ecke. Bis zu unserem Boarding haben wir noch drei lange Stunde zeit.

Die Lounge ist wirklich sehr groß, bietet viel Platz zum Arbeiten, Essen und relaxen. Neben dem Klassiker “Frankfurter mit Kartoffelsalat”, gibt es auch noch zwei warme Gerichte. Doch wir lassen Platz für das Abendessen im Flieger.

Lufthansa Boeing 747-8 Business Class  – Boarding

Wir machen uns dann etwas früher auf zum Gate, denn der Weg ist zum einen sehr lang und zum anderen müssen wir noch unseren Kindersitz loswerden, was problemlos klappt. Mit etwas Verspätung beginnt dann das Boarding nach Johannesburg. Gemeinsam mit den vielen anderen Familien steigen wir ein und laufen nach betreten unserer Boeing 747-8 die Treppe nach oben.

Wir nehmen in der vorletzten Reihe auf der linken Seite platz und werden gleich freundlich begrüßt und gefragt, ob wir Hilfe benötigen. Für Eva gibt es wieder ein kleines Geschenk und für die Eltern den Welcome Drink. Wegen der vielen Ablagemöglichkeiten liebe ich die Plätze im Oberdeck. Mittlerweile haben auch die anderen Passagiere ihre Plätze eingenommen und wir bekommen noch den Loop Belt für das Kind. Heute ist auf dem Flug Full House. Der Pushback erfolgt und wir rollen in Richtung Südbahn, noch bevor wir diese erreichen, schläft das Häschen schon.

Die Kabine und der Sitz

Unsere Sitzplätze für den Nachtflug ist 87A und C. Wir werden herzlich von der Flugbegleiterin empfangen und unsere Tochter bekommt ein kleines Geschenk. Die Lufthansa Boeing 747-8 Business Class biete 32 Passagiere im Upper Deck Platz, was wirklich angenehm ist.

Der Weg nach oben über die Treppe hat schon etwas magisches! Die Sitze sind in einer V-Form paarweise angeordnet. Die Fensterplätze haben zusätzliche Staufächer, was besonders praktisch ist, wenn man mit kleinem Kind fliegt 🙂 .

Inflight Entertainment

Die Bildschirme sind angenehm groß und die Auswahl okay. Klar, es ist nicht das Entertainment von der Vielfalt wie Emirates, aber ich denke jeder findet was unter den Filmen, Dokumentationen und Serien. Der Bildschirm lässt sich verstellen, sodass man aus jeder Position heraus einen Film schauen kann. Eine Fernbedienung ist unter der Armlehne. Lufthansa liefert zusätzlich gleich  Active Noise Cancelling Kopfhörer.

Das aktuelle Entertainment Angebot findet ihr hier: https://www.lufthansa-inflightentertainment.com/de

Lufthansa Boeing 747-8 Business Class  – Service und Annehmlichkeiten

Bei Boarding Boarding liegen gleich Decken und Kissen auf den Sitzplätzen bereit. Eine Flasche Wasser sowie das Amenity Kit befindet sich im Staufach unter dem Bildschirm. Als alle Passagiere ihre Plätze gefunden haben, werden die ersten Getränke gereicht.

Zum Start wird in der Kabine eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Das Licht erinnert mich an eine untergehende Sonne.

Wir befinden uns im Steigflug mit Kurs gen Süden. Kurz bevor das Licht in der Kabine wieder angeschaltet wird, setzten wir unserer Tochter ganz behutsam die Schlafbrille aus dem Amenity Kit auf, damit sie in Ruhe weiter schlafen kann. Für unseren Bereich ist eine frisch gebackene Flugbegleiterin zuständig, die noch das Trainee-Zeichen trägt. Sie macht aber einen guten Job und ist stets um unser Wohl bemüht 🙂 .

Als Aperitif gibt es für meine Frau den Champagner Pieper Heidseck und für mich einem Bombay Gin Tonic. Dazu wird eine Schale mit Mandeln gereicht, leider nicht warm.

Als Vorspeise haben wir uns für unterschiedliche Gerichte entschieden. Für meine Frau gibt es Burratina, weicher Büffelmozzarella auf Rucola Salat mit Pesto und Tomate. Ich habe mich für rosa gebratenes Roastbeef entschieden, war aber von der Konsistenz enttäuscht.

Als Hauptgang gibt es für mich die Rigatoni mit Tomatenragout mediterranen Gemüse und Feta. Meine Frau hat sich die Garnelen auf Artischockenragout mit Gnocchi’s entschieden. Beides war leider nur “okay”.

Nach dem Essen ist kein Platz mehr für das Dessert. Ich stelle mein Sitz nach hinten und mache die Augen zu. Fragt nicht wie, aber irgendwie hat es geklappt, dass meine Tochter und ich beide genug platz haben und lange nebeneinander schlafen können. Über dem Kongo geht die Sonne auf und es dauert nicht mehr lange bis der Kaffeeduft das Frühstück in der Kabine einleitet.

Über Nacht hat es sogar der Osterhase in die Kabine geschafft und eine Kleinigkeit für uns da gelassen. Zum Frühstück gibt es einen Holunderjoghurt mit Crunchy Müsli, dazu gekochter Schinken, Gouda und ein Rührei. Aus dem Brotkorb suche ich mir Croissant und Laugengebäck aus.

Lufthansa hat an alles gedacht – denn praktischerweise kann das kleine Mädchen auf dem Ottomane gegenüber Platz nehmen und sich genüsslich vom Frühstückstablett bedienen 🙂 . Nach dem Essen schauen wir uns noch einen kurzen Kinderfilm an. Parallel beginnt der Sinkflug auf den Flughafen von Johannesburg.

Einreisedrama in Südafrika

Wir packen unsere Sachen und laufen als letzte vom Upperdeck nach unten. Die Trinkflasche haben wir beim aufräumen auch jetzt nicht gefunden. Den Richtungsschildern folgend kommen wir relativ schnell zur Einreise und kommen ohne langes warten an den Schalter. Dort legen wir die Pässe hin und warten nur noch auf das klacken des Stempels.

Doch irgendwie bleibt das aus, stattdessen werden wir nach der Geburtsurkunde gefragt. Dann läuft es uns eiskalt den Rücken runter….denn die liegt in unserer Wohnung auf dem Küchentisch, in Deutschland, 11.000 km von hier entfernt. Wir versuchen es zu erklären und als Antwort kommt prompt: “Dann können Sie nicht einreisen! Haben Sie vielleicht was anderes?” Wir erklären, dass wir noch Dokumente wie Versicherungskarte in unserem Koffer haben.

Für mich gibts den Stempel und hole den Koffer vom Gepäckband. Ich hole das gelbe Buch raus und wir zeigen die Krankenkarte und das Geburtsheft. Der Grenzbeamte hinter der Scheibe überlegt und nickt. Wir bekommen die Stempel, mit der Voraussetzung das wir bei Ausreise die Geburtsurkunde vorzeigen. Uns fällt ein Stein vom Herzen! Mit den anderen Koffern und dem Sperrgepäck aus Kinderwagen und Kindersitz laufen wir ins Domestic Terminal und checken für unseren Flug nach Kapstadt ein.

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Kurzer Besuch im Cockpit nach der Landung
Egal ob zum Frühstück nach Abu Dhabi, im Cockpit eines Boeing Frachters nach Bangalore oder für einen Coconut Mojito in die Karibik – ich reise frei nach dem Motto “Der Weg ist das Ziel”. Mein zweites Zuhause ist der Flughafen München, den ich auch gerne besuche ohne wegzufliegen. Schön, das ihr hier seid!

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9 Comments

  1. Tobias Schindegger 19. Mai 2017 at 9:14 - Reply

    Oh ich liebe Reise-Blogs. Ich schaue jetzt öfter vorbei.
    Liebe Grüße,
    Tobias 🙂

    • Rob 19. Mai 2017 at 11:00 - Reply

      Das freut mich zu lesen Tobias! 🙂
      Herzliche Grüße Robert

  2. Elisa Zunder 19. Mai 2017 at 11:14 - Reply

    Wow, ein toller Blog! Klickt mich jetzt sicher öfter rein. Kann mir übrigens sehr gut vorstellen, was das für ein Schock bei der Einreise war. Glücklicherweise ist ja noch einmal alles glatt gelaufen.

    Liebste Grüße, Elisa
    http://www.elisazunder.de

  3. Denise 19. Mai 2017 at 11:37 - Reply

    Ach jedes Mal wenn ich euren Blog lese, klingt das Reisen mit Kind so leicht (abgesehen von den Einreiseschwierigkeiten und dem Trinkflaschenproblem ;D !). Da bekomm ich doch langsam Lust, dass wir auch unserer Kleinen einmal das Fliegen zeigen und hoffe einfach darauf, dass es auch so problemlos klappt 😀

    Viele Grüße
    Denise von
    http://www.lovefashionandlife.at

  4. Frank Tuchscheerer 19. Mai 2017 at 12:51 - Reply

    Oh ich möchte auch gern mal so Reisen, ehrlich…toller Post und schöne Bilder. Gefällt mir sehr gut.
    LG Frank

  5. Jil 19. Mai 2017 at 14:47 - Reply

    Kompliment für die tollen Aufnahmen! Sieht echt schön aus. Ich flieg ja immer Holzklasse, da bin ich froh, wenn das Entertainmentcenter funktionert ^^” Mit der Einreise habt ihr echt nochmal Glück gehabt. So einen Fehler macht man zum Glück (meistens) nur einmal. Ich hoffe, ihr hattet einen tollen Urlaub!
    Liebe Grüße
    Jil

  6. Christian 19. Mai 2017 at 19:19 - Reply

    Schöne Aufnahmen! Freue mich, dass Eva die Fliegerei so gut gefällt. Wir sind auch auf den ersten Langstreckenflug mit unserem Sohn gespannt. Kurzstrecke fand er ja so spannend, dass er kein Auge zu machen wollte. 🙂

    Viele Grüße
    Christian von https://www.miles-around.de/

    • Rob 19. Mai 2017 at 20:10 - Reply

      Ha ha 🙂 ist ja auch alles so spannend! Freut mich das es dir gefallen hat!
      Herzliche Grüße Rob

  7. Lena 19. Mai 2017 at 21:45 - Reply

    Hi Rob
    Oh, das war aber ein spannender Bericht mit tollen Bildern. Lufthansa gehört zu meinen absoluten Fluggesellschaften.
    Gerade für Langstreckenflüge ist natürlich die Business Class von Lufthansa toll. Schön, dass auch mit der Kleinen alles geklappt hat, war ja doch ein langer Flug.
    Alles Liebe Lena

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