Normalerweise gilt seit dem 27.03 der Sommerflugplan. Doch anstatt Urlauber während der Osterzeit in die wohlverdienten Ferien zu fliegen, finden gerade einmal 40 der sonst 1.100 täglichen Flugbewegungen am Flughafen München während der Corona Krise statt. Lufthansa hat den Betrieb nahezu eingestellt. Lediglich Flugzeuge der Tochter CityLine fliegen eine Handvoll Ziele wie Hamburg, Düsseldorf, Wien und Zürich an. Darüber hinaus verbinden British Airways, Finnair, Air France und KLM einmal am Tag ihre Hubs mit dem Flughafen München. Qatar Airways bietet als einzige Airline eine Langstreckenverbindung an und fliegt drei Mal pro Woche nach Doha. 

Der Flughafen München während der Corona Krise gleicht einer Geisterstadt. So etwas zu erleben ist gleichermaßen erschreckend wie faszinierend. Wo sonst mehrere tausend Menschen über die Airport Plaza laufen ist nun: Nichts. Ein rot-weißes Absperrband flattert einsam im Wind und sperrt den sonst zu dieser Zeit belebten Biergarten des Airbräu’s ab. 

Im Abflugbereich des Terminal 2 wird das ganze Drama sichtbar: Wo sonst eine volle Anzeigetafel das Bild bestimmt, bleiben für den Heutigen Nachmittag und Abend lediglich vier Abflüge übrig. Alle Geschäfte haben geschlossen, einzig die Apotheke und ein Imbiss haben geöffnet. 

Das Bild setzt sich im Zentralbereich des Flughafen München sowie im Terminal 1 fort. Überall wohin man sieht, ist es bis auf vereinzelte Mitarbeiter und die Bundespolizei menschenleer. 

An diesem Sonntagnachmittag ist das Vorfeld des Terminal 1 leer gefegt. Einzig eine Qatar Boeing 777 ist in der Ferne bei der Abfertigung zu sehen. Die regelmäßigen Flüge von KLM, Air France und British Airways finden jeweils am Vormittag statt. Eurowings hat drei Airbus A330 in der Nähe von ein paar Lufthansa Maschinen abgestellt. Eigentlich hätte am 6. April der Erstflug nach Las Vegas und am 7. April der Erstflug nach Orlando stattgefunden. 

Abgestellte Lufthansa Maschinen bestimmen das Bild am Satelliten des Terminal 2. Alle Gate Positionen Rund herum sind belegt und vermitteln aus der Ferne “Daily Business”. Doch die geschlossenen Fenster und abgeklebten Triebwerke zeigen die traurige Realität. Den einzigen “Lärm” verursachen zwitschernde Vögel und im Wind sich bewegende Gepäckplanen. 

Ich weiß nicht, wie es euch geht, doch mir geht dieser Blick tief ins Mark. Wer hätte noch zu Beginn des Jahres geglaubt, dass Lufthansa einen Flugplan auf dem Niveau von 1955 abfliegt und Deutschlands zweitgrößter Airport 95% Passagiere weniger abfertigt. Hoffen wir, das die Krise bald überstanden ist und wir zur Normalität übergehen können. Was auch immer das in 2020 bedeutet mag. 

 

Kurzer Besuch im Cockpit nach der Landung
Egal ob zum Frühstück nach Abu Dhabi, im Cockpit eines Boeing Frachters nach Bangalore oder für einen Coconut Mojito in die Karibik – ich reise frei nach dem Motto “Der Weg ist das Ziel”. Mein zweites Zuhause ist der Flughafen München, den ich auch gerne besuche ohne wegzufliegen. Schön, das ihr hier seid!

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