Sightseeing Savannah

Es muss so um 2011 gewesen sein, als im ZDF „Das Traumschiff“ lief und der Anker im Hafen von Savannah gelegt wurde. Seit dem wollten meine Frau und ich schon immer diese traumhafte Stadt besuchen. Mit unserem Flug nach Atlanta hat es endlich geklappt.

Wir erreichen Savannah gegen Mittag aus Richtung Charleston. Ab ins Hotel los und ins Stadtzentrum. Die Fahrt in Richtung Old Town macht allerdings alles andere Lust auf die Stadt. Wir folgen der West Bay St. und fahren an heruntergekommen Industrieanlagen und fragwürdigen Wohnvierteln vorbei. Irgendwie passt das mit den Bildern im Kopf nicht zusammen. Als wir schliesslich Downtown erreichen, ändert sich das Bild schlagartig! Saubere Straßen, die typischen Bäume, gepflegte Parkanlagen und Häuser.

Historic Downtown und Parks

Das Zentrum von Savannah kann man sehr gut zu Fuß erlaufen. Wir haben unseren Mietwagen in der Nähe der Bay St. im Parkhaus abgestellt. Unsere grobe Route führt entlang der Bay St. bis zum alten Hafengelände. Hier finden sich Restaurants und ein mega cooler Candy Shop. Zurück geht’s quer durch die City. In regelmäßigen Abständen, so aller drei Blocks, finden sich sehr schön angelegte Parkanlagen. Hier machen wir Pause und das Babymädchen kann die Gegen erkundigen. Unser Ziel ist der Forsyth Park mit seinem bekannten Springbrunnen.

Georgia State Railroad Museum

Das Georgia State Railroad Museum liegt in der Nähe des Tricentennial Park im Westen der Stadt. Vom Parkplatz aus, kann man einen Blick in den Lokschuppen und auf das Gelände werfen. Mit $10 ist man pro Person dabei. Du kannst dich auf dem Gelände frei bewegen und dir die Lokomotiven und Wagons näher anschauen. Es gibt einen kleine Modelleisenbahn und viele alte Hallen mit Ausstellungsmaterial. An manchen Tagen kann man über das Gelände sogar selber einen Zug fahren. Leider ist der Blick in die Wagons verwehrt (nur wenn man eine zusätzliche Tour bucht)

Savannah Airport

Der Grund, warum wir diesmal einen Flughafen besuchen, liegt sicher nicht an der Anzahl der Flugbewegungen in Savannah ( vielleicht so 2-3 Linienflüge in der Stunde). Sondern an dem bekannten Businessjet-Hersteller Gulfstream. Es war sehr schwer eine geeignete Position zu spotten zu finden. Aber nach ein wenig Fahrerei, hat sich ein nettes Plätzchen gefunden. Ich war sehr erstaunt über die vielen Gulfstreams, die sich auf dem Weg zur Startbahn machten. Bis mich ein Mitarbeiter aufgeklärt hatte. Wegen des drohenden Hurricanes Matthew, evakuierte der Hersteller all seine Flieger ins Landesinnere, u.a. nach Dallas.

Wormsloe und  Bonaventure Cemetery

Viel gibt es über die beiden Orten nicht zu sagen, man muss diese einfach auf sich wirken lassen. Auf der atemberaubende Allee von Wormsloe stehen alte Eichen, welche mit Ihren lang gewachsenen Ästen die Straße überdecken. Allein von der Toreinfahrt ist der Blick fabelhaft. Der Bonaventure Cemetery ist der älteste Friedhof von Savannah und wurde wegen seiner einzigartigen Schönheit bereits von vielen Künstlern verewigt.

Tybee Island

Tybee Island ist eine vorgelagerte Insel und ca. eine halbe Stunde von Savannah entfernt. Bekannt ist die Insel vor allem für seinen schönen Strand und die Delphine. Leider konnten wir nur für einen kurzen Moment vor Ort sein. Denn Hurricane Matthew hat mit seinen Ausläufern bereits die Küste erreicht und es weht bereits eine steife Brise. Der Leuchtturm hat wie die meisten Geschäfte bereits geschlossen. Zu einer besseren Jahreszeit ist es bestimmt ganz nett hier. Aufgrund der kritischen Wetterlage, haben wir Savannah bereits einen Tag früher verlassen und sind zurück nach Atlanta gefahren.

 

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