Review: Mit Comair in Economy Class nach Kapstadt
Nach einem entspannten Nachtflug mit Lufthansa nach Johannesburg und unserem beinahe Einreise Super-GAU, sind wir nun mit Gepäck auf dem Weg ins Domestic Terminal. Es geht mit British Airways (streng genommen Comair) nach Kapstadt. Die Koffer sind auf dem Weg zum Flieger, unseren Kindersitz versuchen wir wieder mitzunehmen. Mit den Bordkarten ich in der Hand geht es zum Security Check.

Comair Economy Class nach Kapstadt – Slow Lounge

Dem Airberlin Topbonus Status sei Dank, können wir die Slow Lounge benutzen. Nach etwas rumirren am Flughafen, finden wir schließlich auch den Eingang. Die erste Amtshandlung jetzt ist zu duschen. Denn es gibt nichts über eine erfrischende Dusche nach einem Langstreckenflug. Danach suchen wir uns ein lauschiges Plätzchen und trinken einen Kaffee und frühstücken eine Kleinigkeit. Die Auswahl ist bombastisch! Wenn man die Auswahl sieht und sich bewusst wird, das es sich nicht hier um eine Lounge für Inlandsflüge handelt, können sich einige Airlines eine große Scheibe abschneiden.

Comair Economy Class nach Kapstadt – Boarding

Unser Gate nach Kapstadt befindet sich nur wenige Geh Minuten von der Lounge entfernt. Wir fragen nochmal nach der Möglichkeit unseren Kindersitz mit in den Flieger zu nehmen, werden aber damit vertröstet, dass der Flug sehr voll sein wird und wir ggf. bei der Crew nochmal fragen sollen. Also reihen wir uns als letztes ein und warten das es losgeht. Beim groben zählen der anderen Passagiere denke ich, dass in jedem Fall Plätze frei sein sollten. Beim Einsteigen werden wir direkt vom Purser abgeschmettert und müssen den Kindersitz in den Frachtraum laden lassen, denn schließlich hätten wir für den extra Sitz zahlen müssen. Auf den Hinweis, dass die Kollegin am Check-in kein Problem damit hatte, ließ er sich auch nicht umstimmen. Im Grunde hat er ja recht, nur die Art und Weise wie patzig mit uns in dem Moment gesprochen wurde, war daneben. Noch dazu kam, dass die letzten drei Reihen tatsächlich frei blieben. Naja. Dafür war ich umso mehr von dem Komfort des Sitzes und dem Abstand erstaunt. Kein Vergleich zu BA in Europa, wo man sich selbst in Club Europa wie in der Sardinenbüchse fühlt.

Comair Economy Class nach Kapstadt – Der Flug

Durch unseren freien Mittelsitz haben wir aber sehr viel Freiraum und können entspannt das letzte von vier Legs antreten. Eva Sitz auf meinem Schoß und schläft im Steigflug ein. Draußen ziehen interessante Wolkenformationen und Landschaften vorbei. Nach erreichen der Reiseflughöhe wird der fest in Männerhand befindliche Service begonnen. Immerhin gibt es eine warme Mahlzeit und zwei Getränke.
Als es Essen gibt wird Eva wieder wach und lässt sich ein Brötchen und vor allem den Pudding schmecken.
Die restlichen Minuten nach Kapstadt bekommen wir mit aus dem Fenster schauen, dem Bordmagazin lesen und Snapchat herum. Gerade als wir die Kapregion erreichen, wird es landschaftlich sehr reizvoll. Wir haben eine klare Sicht auf die Gebirge und Winelands und können uns schon mal ein Bild von der Gegend machen, die wir kommende Woche sehen werden.
Die 737 dreht in den Endanflug ein und wenig später haben wir unser Ziel nach fast 27h unterwegs sein erreicht. Alles hat gut geklappt, unsere kleine Maus hat prima mitgemacht und nun laufen wir mit den Koffern auf dem Wagen bei angenehmen 25 Grad der draußen zu unserem Mietwagenanbieter Hertz.
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7 Comments

  1. Avaganza

    21. Mai 2017 at 23:18

    Danke für diesen schönen Blogpost :-)! Wie immer eine Freude deine Posts zu lesen und die Fotos sind auch wieder top! Ich war noch nie in Kapstadt … und irgendwann hoffe ich dass es klappt und ich auch mal dort landen werde!

    Liebe Grüße und schönen Abend!
    Verena

  2. Nicola

    22. Mai 2017 at 8:25

    Super Blogpost! Echt interessant 🙂 Ich wollte auch schon immer mal nach Kapstadt 😉
    xx Nicki
    http://www.morningelegance.de

  3. Danie

    22. Mai 2017 at 10:56

    Wahnsinnig schöne Fotos – Da sieht man erst wie schön Kapstadt ist – da muss ich auch unbedingt mal hin 🙂

    LG Danie von http://www.daaaniieee.at

  4. Frank Tuchscheerer

    23. Mai 2017 at 16:11

    Moin, moin…
    Richtig schöne Fotos, das macht wirklich Lust auf mehr. Leider war ich noch nie in Kapstadt- aber was nicht ist kann ja noch werden.
    LG Frank

  5. Sarah

    23. Mai 2017 at 16:36

    Wow sehr interessant Post! Ich bin noch nie geflogen aber dein Beitrag und die Fotos machen richtig Lust aufs fliegen 🙂

    Liebste Grüße

    Sarah

  6. Sina Grumbert

    2. Juni 2017 at 18:16

    Sehr interessant zu lesen, wie ihr den Flug mit Comair erlebt habt und vor allem HAMMER BILDER! Insbesondere die vom Landeanflug mit den Winelands.

    Dass es dort in der Domestic Lounge so gutes Essen gab ist auch eher ungewöhnlich. Wenn ich denke, dass wir mit einem Domestic C-Ticket in Chile überhaupt keinen Lounge Zutritt hatten…

    Nur der Sitzabstand im Flieger sah jetzt auf den Bildern nicht nach viel Platz aus. Aber vielleicht wirkt das auch nur so. Auf jeden Fall ein toller Bericht!

    Liebe Grüße, Sina Grumbert

    1. Rob

      3. Juni 2017 at 10:13

      Hallo Sina,
      freut mich das es dir genauso gut gefallen hat wie mir :-). Die Sitze waren tatsächlich sehr bequem und der Abstand mit meinen 1,90 m durchaus okay. Gerade im Vergleich mit „unserer“ BA in Europa, war Comair um Welten besser.

      Vielen Dank fürs lesen,
      herzliche Grüße
      Robert

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