Mit Scandinavian Airlines und Swiss von Chicago nach München

Die Verbringung von Silvercar zum Flughafen zurück, war einfach und unkompliziert. Während der Fahrt haben wir von unseren Erlebnis von heute Morgen erzählt, dabei musste Sie selber ein wenig lachen und den Kopf schütteln.

Bis auf die Einheimischen Carrier und die Lufthansa, startet ein Großteil der internationalen Flüge vom Terminal aus. So auch SAS nach Kopenhagen und Stockholm. Durch den Star Alliance Gold Status sind wir auch unmittelbar am Schalter an der Reihe zum Koffer abgeben. Ich fand es erstaunlich das wir proaktiv nach einem Cash Upgrade gefragt wurden. Bei den Preisen bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ich glaube aber es waren $199 in die SAS Plus und $399 in die SAS Business.  Auf die Bordkarte gibt es noch ein Priority Stempel und dann kann es zur Sicherheitskontrolle gehen.

Die Schlange ist sehr lang und es dauert bis wir passieren können. Im Gegensatz zu dem Domestic Flug nach Dallas, wird hier wieder sehr penibel kontrolliert.

Swiss Lounge Chicago O’Hare

Bis Abflug haben wir noch ein paar Stunden zeit und werden ein kleines Lounge hopping unternehmen. Bis zum Abflug der Swiss nach Zürich hat die Lounge noch geöffnet, am Empfangstresen teilt sich die Lounge links in den First Class und HON Bereich und rechts für Business Class und Star Alliance Gold.

Man kann sagen, dass die Lounge klein, aber fein ist. Es gibt bequeme Sessel, dass Essen und die Getränke kann sich sehen lassen. Zwischenzeitlich merke ich, das meine BOSE Kopfhörer fehlen. Ich hoffe Sie liegen nicht im Hotelzimmer, aber ich glaube ich habe sie eher in den großen Koffer mit eingepackt. Jetzt muss ich allerdings den anstehenden Flug ohne verbringen.

SAS Lounge Chicago O’Hare

Die Swiss Lounge schließt und wir begeben uns in Richtung unser Gate. Vorher statten wir auch der SAS Lounge einen Besuch ab. Diese ist jedenfalls sehr gut besucht und es wird schwierig einen Platz zu finden. Zum Essen finden sich nur ein paar Snacks und ein paar Getränke, dafür ist die Aussicht um so besser. Wir haben direkten Blick auf den Boeing 787-8 Dreamliner von Royal Jordanien.

ORD-ARN / SK946 / Airbus A330-300E / 42B /                          LN-RKR / „Tore Viking“

Wir starten verspätet etwas verspätet mit dem Boarding. Auf dem Rückflug können wir gleich die neue Economy Class von SAS testen. Der Sitz und der Abstand ist ganz okay. Aber wenn man dem Vergleich zum Hinflug hat, dann würde ich jetzt schon lieber vorne in SAS Plus sitzen. Das Entertainment ist vergleichbar, nur der ist Bildschirm kleiner.

Die Verpflegung an Bod in SAS Go

Spätestens hier erkennt man den Unterschied zur Premium Economy. Der Service ist deutlich reduzierter. Der Service beginnt eine gute halbe Stunde nach dem Start mit einer Getränkerunde. Softdrinks sind kostenlos, alkoholische Getränke kosten extra – und mit $7 für einen Gin Tonic nicht zu knapp. Für die Skandinavier dennoch kein Hindernis 🙂

Ich habe mich für eine Coke entschieden, die musste aber auch bis zum Abendessen reichen. Denn es gab beim servieren keinen extra Getränkeausschank. Das Essen selber war sehr lecker, dafür hat das Abräumen wirklich eine Ewigkeit gedauert. Zum Frühstück gab es dann Brötchen und Joghurt – das war auch ganz okay.

Von Chicago nach Stockholm dauert es nicht wirklich lange. Zwei Filme und ein kurzer Schlaf, schon befinden wir uns an der norwegischen Westküste. Beim Anflug auf Stockholm denkt man beim Blick nach draußen und dem Tageslicht an 7 Uhr – dabei ist es bereits 11 Uhr. Zum Ende des Fluges werden noch die schwedischen Nationalfarben an die Kabinendecke projiziert. Nach der Landung heißt es einreisen und Koffer holen. Das klappt auch ziemlich schnell. Da ich bis zu meinen Weiterflug nach München über Zürich von viel Zeit habe, bringe ich Chris noch zu seinem Airberlin Flug. Danach laufe ich gaaanz langsam zum Check-In der Swiss, denn es dauert immer noch eine knappe Stunde. Als ich endlich den Koffer los bin, suche ich mir den schnellsten Weg in die Lounge.

SAS Gold Lounge Stockholm

Ich bin nun schon seit gut 24h auf den Beinen und eine erfrischende Dusche in der Lounge wirkt revitalisierend!  Die letzten Stunden kann ich hier gut verbringen und entspannen. Die Aussicht ist fantastisch, als Sundowner gibt es zum Abschluss ein gutes Tuborg Pilsener. Als ich dann meine Edelweiss Air A320 vorbeirollen sehe, weiß ich es wird zeit für mich die letzte Reise anzutreten. Auf ein Highlight freue ich mich schon ganz besonders – den Avro 🙂

ARN-ZRH / LX1251 / Airbus A320 / HB-IHY / 4F / „Upali“

Mein Platz ist in Reihe vier, dierekt hinter der Business Class. Das mit dem Seatblocking klappt super, denn ich darf die gesamte Reihe Mein nennen. Man merkt die Lockerheit eines  Ferienfliegers an, was ich als sehr erfirschend empfinde. Nach dem Start wird es sehr schnell dunkel und das Essen wird serviert. Als Snack wird wie eine Art Quiche, mit Käse gefüllt, gereicht. Dazu ein kühles Quöllfrisch und die Welt ist in Ordnung. Interessant fande ich, das die Ansagen des Kapitäns und der Kabinenbesatzung dreisprachig in deutsch, englisch und französich durchgesagt wurde.

Swiss Senator Lounge Zürich

Sehr viel Zeit bleibt nicht, trotzdem genug um einen Blick in die Swiss Senator Lounge zu riskieren und einen kurzen Snack einzunehmen. Ich nehme im oberen Sitzbereich platz, muss aber schauen, dass ich ein freien Platz finde. Als kleinen Snack gibt es Penne Arabiata und eine Limo mit Schuss. Für die längste Bar der Welt reicht die Zeit leider nicht mehr. Ich nehme direkten Kurs zum Gate um meinen letzten Flug für heute zu nehmen, LX1110 nach München – im Avro Liner.

ZRH-MUC / LX1110 / Avro RJ100 / HB-IXQ  /                            15F / „Stucklistock“

Es ist für mich das zweite Mal, dass ich mit dem Jumbolino unterwegs sein kann. Mein erster Flug führte mich 2013 von Birmingham nach Brüssel. Beim boarden des Swiss Fliegers bin ich erstaunt, wie groß dieses Flugzeug, für ein Regionaljet, ist. Die Kabine hat eine 2-3 Anordnung und eine angenehme Deckenhöhe. Der kurze Flug nach München ist komplett ausgebucht. Nachdem alles verstaut ist, geht es fix zur Startbahn und wir schrauben uns aus Zürich raus.

Der Flug nach München ist ein Katzensprung. Kaum auf Reiseflughöhe beginnt auch schon der Service und im Anschluss gleich der Sinkflug auf dem Flughafen von München. Der Anflug folgt von Osten und wir docken am südlichen Teil, am Hinterhof des Terminal 2 an. So habe ich nochmal auf die Gelegenheit dieses Flugzeug in ganzer Pracht zu bewundern. Mit dem Bus geht es in den Ankunftsbereich. Nur noch den Koffer holen und ab geht’s nach Hause.

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